Schwäbisch Gmünd, 2013

Jahresrückblick 2013

Exklusive Führungen und Exkursionen

Mit einem ausgesuchten Programm laden wir unsere Mitglieder sowie Interessierten wieder ein in aktuelle Ausstellungen, zu Führung und Fahrten zu Kunst und Kultur.

Kulturfahrt nach Stuttgart:
Große Landesausstellung "Die Welt der Kelten"

Samstag, 12. Januar 2013, 12.15-19.30 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2013

Im Rahmen der großen Landesausstellung "Die Welt der Kelten" in Stuttgart, die bis 17. Februar 2013 zu sehen ist, zeigen die beiden Teilausstellungen "Kostbarkeiten der Kunst" und "Zentren der Macht" einzigartige Funde aus der Eisenzeit. Darunter sind einmalige Funde zu sehen wie die Ausstattung des Keltenfürsten von Hochdorf oder der so genannte "Krieger von Hirschlanden", die älteste Großskulptur in Menschengestalt nördlich der Alpen.
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Exkursion nach Oberschwaben und ins schwäbische Allgäu:
Besuch der Friedrich Hechelmann Kunsthalle im Schloss Isny und
des Braith-Mali-Museums in Biberach a. d. Riss

Samstag, 27. April 2013, 8.00-19.30 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2013

Friedrich Hechelmann, 1948 in Isny geboren und dort auch zuhause, wurde durch seine zahlreichen, teils mehrfach preisgekrönten Buchillustrationen international berühmt. Aus einem unerschöpflichen Reichtum koloristischer und figurativer Einfälle heraus bebilderte er in den vergangenen 40 Jahren nicht nur Märchen- und Kinderbücher, darunter Wilhelm Hauffs „Zwerg Nase“ und „Momo" von Michael Ende, sondern auch die Bibel und Werke der Weltliteratur. Neben den Buchillustrationen entstanden großformatige Visionen zum Thema Landschaft und Wasser, die er mit virtuoser Aquarellmalerei immer wieder neu akzentuiert: in einer nuancenreichen Palette vom lichtesten Blau ferner Berge und ewiger Gletscher über das dunkelste Grün von Wiesen, Tannen und tiefen Wassern bis zum strahlendsten Weiß des Lichts in Wolken und Wasserfällen. Einundzwanzig dieser großformatigen Bilder aus allen Schaffensphasen des Künstlers zeigt das Museum im Prediger noch bis zum 1. April 2013.
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Nachmittag der Heimatgeschichte:
Hans Herkommers Gespür für sakrale Räume – St Cyriacus in Straßdorf

Montag, 15. Juli 2013, 17.30 bis ca. 19.30 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2013

Basilika oder Bierbrauerei, Villa oder Verwaltungsgebäude – der im Jahr 1887, also vor rd. 125 Jahren, in Gmünd geborene Architekt Hans Herkommer schuf Außergewöhnliches auf vielen Gebieten. Seine größte Bedeutung aber besitzt er als Kirchenbaumeister. So steht's in einem Bericht der Remszertung vom 19. April dieses Jahres. Sein Erstlingswerk ist St. Cyriakus in Straßdorf bei deren Bau er dafür sorgte, dass viele Gmünder Künstler an der Kirchenausstattung beteiligt wurden: der Maler Alois Schenk, Hans Kaiser aus Iggingen, Karl Oeibele sowie Jakob Wilhelm Fehrie. In der Diözese Rottenburg baute er bis in die Nachkriegszeit weitere Kirchen, seine bedeutendsten Kirchen finden wir jedoch außerhalb seiner Heimatdiözese.
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Kulturfahrt nach Oberschwaben:
Der Frühkeltische Fürstensitz Heuneburg – Besuch von Keltenmuseum in Hundersingen und Freilichtmuseum auf der Heuneburg

Samstag, 19. Oktober 2013, 8.00-20.30 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2013
Schwäbisch Gmünd, 2013

Wenige Kilometer von Herbertingens Ortsteil Hundersingen entfernt befindet sich der frühkeltische Fürstensitz Heuneburg, der im 6. Jahrhundert vor Christus ein bedeutendes Machtzentrum an der Oberen Donau war. Majestätisch auf einem Hochplateau über der Donau gelegen, wird dieser Fürstensitz von einer nördlich der Alpen einzigartigen Wehrmauer aus luftgetrockneten Lehmziegeln, einer Werkstatt, einem Speicher und einem Wohnhaus umsäumt. Wir besuchen jeweils in zwei getrennten Gruppen das Freilichtmuseum auf dem Hochplateau sowie das Museumsgebäude, wo die Forschungsergebnisse umfangreicher archäologischer Ausgrabungen des 19. und 20. Jahrhunderts ebenso bestaunt werden können, wie Fundstücke neueren Datums.
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Exclusiv-Führung durch die Ausstellung
"17. Silbertrienale International"

Dienstag, 24. September 2013, 19 Uhr, Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik

Schwäbisch Gmünd, 2013

Vom 15. September bis zum 10. November 2013 ist im Silbenvarenmuseum die Ausstellung Silbertrienale International, 17. weltweiter Wettbewerb zu sehen. Nach der Erstpräsentation im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau und einer Zwischenstation im National Museum of Deco-rative Arts in Trondheim/Norwegen ist Schwäbisch Gmünd die dritte Station dieser international bedeutenden Ausstellungsreihe. Eine spektakuläre Auswahl von vorwiegend handgefertigtem Gebrauchsgerät und Objekten eröffnet einen einmaligen Blick auf aktuelle Arbeiten international tätiger Silberschmiede und Metallgestalter. Präsentiert werden rund 80 Exponate von 63 Künstlerinnen und Künstlern.
Führung Museumsleiterin Dr. Monika Boosen


Exclusiv-Führung durch die Ausstellung
"Florestan pinxit. Der Maler Giovanni Ferro-Luzzi - Eine Neuentdeckung"

Dienstag, 26. November 2013, 19 Uhr, Museum im Prediger

Schwäbisch Gmünd, 2013

Noch nie zu sehen waren die rund 80 Gemälde von Giovanni Ferro-Luzzi, die seit 2002 den Sammlungsbestand des Gmünder Museums bereichem und nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Giovanni Ferro-Luzzi, geboren 1903 in Ancona und 2000 in Rom verstorben, war von Beruf Arzt der Allgemein- und Tropenmedizin und unter anderem für die WHO tätig. Nach seiner Pensionierung 1968 entwickelte er seine künstlerische Passion als Autodidakt. In den gut drei Jahrzehnten bis zu seinem Tod schuf er unter den Pseudonymen Florestan und Vanja ein eigenständiges, annähernd 1.000 Werke umfassendes Gesamtwerk, vornehmlich Gemälde und Collagen. Inspiriert ist Ferro-Luzzis erzählerische, von Humor durchstrahlte Malerei durch van Gogh, Klee, Miro, Picasso und Hundertwasser; ebenso ließ er sich in seinen Bildideen von der prähistorischen Kunst und der Volkskunst berühren. Eine elementare Farbgebung aus Grün, Gelb, Rot und Blau und der Einsatz von Schwarz charakterisieren seine Gemälde, in denen die gegenständliche Dingwelt auf abstrahierte, zeichenhafte Formen reduziert ist.
Führung Museumsleiterin Dr. Monika Boosen

 

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