Rückblick 2012

Schwäbisch Gmünd, 2012

Von der Kulturfahrt bis zur Expertenführung

Mit einem abwechslungsreichen Programm laden wir unsere Mitglieder sowie Interessierten wieder ein in aktuelle Ausstellungen, zu informativen Führung und Fahrten zu Kunst und Kultur. Stöbern Sie im Programm – bestimmt ist für jede und jeden etwas dabei.

Fahrt zur Kunst nach Rottweil "Exkursion zum Skulpturenpark Erich Hauser"

Samstag, 21. April 2012,12.30 - 21.00 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2012

„Erich Hauser. Dimensionen im Raum - Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen" unter diesem Motto sind vom 2. März bis 6. Mai 2012 Werke dieses weltweit anerkannten Künstlers in der Galerie im Prediger ausgestellt. In vielen Innenstädten setzen seine Skulpturen aus Edelstahl markante Akzente. Anlässlich der Ausstellung besuchen wir das Anwesen des Bildhauers in Rottweil, welches in der Fachwelt wie folgt beschrieben wird:

Ein einzigartiges Ensemble aus Kunst und Architektur in einer natürlich gestalteten und über 40.000 Quadratmeter großen Parklandschaft, in der die Arbeiten Hausers aus den 60er- bis 90er- Jahre in einen spannungsreichen Dialog mit der Natur und Architektur treten. Weitere Plastiken sind in Ausstellungsräumen und im Museum der Kunststiftung Erich Hauser, neben Werken aus seiner umfangreichen Sammlung, zu besichtigen. Untergebracht ist die Kunstsammlung im ehemaligen Wohnhaus Erich Hausers aus .Stahl und Glas", das von dem Stuttgarter Architekten Prof. Roland Ostertag entworfen und 1970 fertig gestellt wurde. In unmittelbarer Nachbarschaft ließ Erich Hauser seine Wohnpyramide errichten, in der er bis zu seinem Tod 2004 lebte. Bevor er 1988 die Produktion seiner Edelstahlplastiken in die von dem Rottweiler Architekten Hans Lünz entworfenen 600 qm umfassende Werkstatthalle verlegte, fertigte er seine Plastiken in dem aus dem 19. Jahrhundert stammenden Fachwerkgebäude der ehemaligen Saline Wilhelmshall. Es wird heute als Ausstellungsraum genutzt. Vom BDA, Bund deutscher Architekten, Landesverband Baden-Württemberg wurde die neue Werkstatthalle im Jahr 1990 ausgezeichnet.

Frau Dr. Heiderose Langer von der Kunststiftung Erich Hauser, die bei der Ausstellungseröffnung im Prediger gesprochen hat, wird uns mit weiteren Mitarbeitern während des rd. zweiein­halbstündigen Aufenthaltes in Rottweil führen und begleiten. Für Kaffee und Kuchen wird gleich­falls gesorgt.

Führungen Dr. Heiderose Langer und Mitarbeiter der Kunststiftung Erich Hauser
Leitung Günther Herb (Telefon 07162/27744)
Einkehr Abendessen im Waldcafe - Restaurant Muckensee in Lorch
Busabfahrt
12.30 Uhr mit Omnibus Schuster an der Schwerzer-Halle (Parkplätze bei St. Katharina).
Rückkehr gegen 21.00 Uhr
Teilnehmerbeitrag 29,- €, Nichtmitglieder 32,- €, Jugendliche bis 18 Jahre 15,- € (Be­zahlung im Bus). Der Beitrag umfasst Fahrtkosten, Eintritt und Füh­rung.
Anmeldung Unbedingt bis 04.04.2012 erforderlich bei Günther Herb unter Telefon 07162/27744, da Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Landesgartenschau 2014
Baufortschritt in der Ledergasse, Remspark und Neubebauung „Gamundia" sowie Stand der Bauarbeiten am Josefsbach

Rundgang mit Baubürgermeister Julius Mihm
Donnerstag, 3. Mai 2011,18.30 Uhr

Baubürgermeister Mihm hatte uns vergangenen Jahres über den Bereich „Ledergasse, Fehrle-Steg, Bahnhofsplatz, Rektor-Klaus-Brücke, Boulevard, Stadtgarten und Fünfknopfturm­brücke" geführt sowie sach- und fachkundig die Projekte zur Aufwertung der Innenstadt und die endgültigen Gestaltungsmaßnahmen für die Landesgartenschau erläutert. Angesichts unseres großen Interesses mit rd. 70 Teilnehmern sowie eines Berichtes durch die Gmünder Tagespost hat sich Herr Mihm spontan zu einer weiteren Führung in diesem Jahr bereit erklärt. Die ehemaligen Gebäude entlang der Lorcher Straße und der Ledergasse sowie die Brücken über die Rems sind inzwischen abgebrochen worden. Die Fahrbahn der Lorcher Straße ist ab­getragen, Teile des Baumbestandes entlang der Rems sind entfernt und der Josefsbach fließt in Teilbereichen in seinem neuen Bett. Auch sind der parallel zum Bach verlaufende Fußweg und hangseitige Stützmauern zwischen Waldstetter-Tor-Brücke und Karl-Olga-Brücke bereits im Rohbau fertig gestellt. Aus Richtung Stadtgarten und Bahnhofs-Apotheke ergeben sich neue Ausblicke. Der 2. Rundgang mit Herrn Mihm wurde bewusst auf Mai gelegt, weil bis dahin mit dem Bau des neuen Einkaufszentrums in der Ledergasse bereits begonnen sein wird.

Im Josefsbach werden wir weitere Baufortschritte erkennen und vermutlich einen kurzen Abste­cher auf den Fußweg unterhalb der Waldstetter-Tor-Brücke wagen. Nach Ausstieg der Investo­ren aus dem Projekt „Gamundia" werden wir möglicherweise auch hierüber Neuestes erfahren.

Führung Baubürgermeister Julius Mihm
Leitung Günther Herb (Telefon 07162/27744)
Treffpunkt Im Spitalhof beim Unterer Marktplatz

Die Teilnehmer werden um eine Spende zur Unterstützung des Museums gebeten.

Exklusivführung durch die Ausstellung
"1162. Die Staufer und Schwäbisch Gmünd"

Dienstag, 22. Mai 2012,19.00 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2012

Eine Urkunde von 1162 bezeugt erstmals Bürger von Gmünd. Vom Stauferkönig Konrad III. (1136 - 1152) wohl zur Stadt erhoben, wurde Gmünd mitgeprägt von den innovativen Umwäl­zungen des Jahrhunderts, in dem das staufische Herrschergeschlecht die hochmittelalterliche Geschichte und Kultur Europas entscheidend gestaltete. Während der Stauferzeit wurden die Weichen gestellt für das architektonische Erscheinungsbild der Stadt, wie es heute noch zu er­leben ist und in der Johanniskirche eines der eindrucksvollsten staufischen Bauwerke Baden-Württembergs überliefert. Mit rund 60 wichtigen originalen Zeugnissen, mit Urkunden, Modellen und einem Film feiert die Ausstellung die Stadtgründung Schwäbisch Gmünds vor 850 Jahren und lässt die Kunst und Kultur dieser Zeit lebendig werden.

Tunneldurchmarsch
B 29-Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd: ein Jahrhundertbauwerk

Freitag, 15. Juni 2012,15.00 -17.00 Uhr

Die Mineure haben die Tunnelbaustelle längst verlassen, die Rohbauarbeiten am Betriebsge­bäude West gehen dem Ende entgegen und es wird nicht mehr lange dauern, dass auch das in diesem Bereich gelegene Deckenelement des letzten Blockes geschlossen wird. Damit kann die Baugrube West wieder verfüllt und im Frühjahr mit dem Straßenbau im Bereich der Lorcher Straße begonnen werden. Auch beim Einbau des endgültigen Betongewölbes im Tunnel ist das Ende absehbar; ähnlich verhält es sich bei der Innenschale des Rettungsstollens. Im Bereich der Abluftzentrale ist das Gewölbe des kleinen parallel zur Kaverne verlaufenden Querstollens, in dem künftig die Elektrik der Lüftung untergebracht wird, ebenfalls fertig gestellt. Im Osten der Tunnelbaustelle gehen die Bauarbeiten ebenfalls zügig voran, so dass wir mit dem Einverständ­nis der Auftragnehmer und in Begleitung deren Projektleiters mit einer kleinen überschaubaren Gruppe die gesamte Tunnelstrecke bei unserer nunmehr 4. Baustellenbesichtigung durchschrei­ten können. Im Hinblick auf das große Interesse und die auf 15 Personen begrenzte Teilneh­merzahl wird am Freitag, 21. September 2012 eine zweite Gruppe ins Innere des künftigen Ein­horntunnels gelassen.

Bei dieser Besichtigung ist kein Vortrag im Informationsraum der Bauleitung in der Lorcher Stra­ße (Villa Bidlingmaier) vorgesehen. Trotzdem treffen wir uns dort wegen der für Baustellenbesu­cher erforderlichen Gummistiefel mit Schutzkappen, Warnwesten und Schutzhelmen. Außerdem müssen wir uns aus Haftungsgründen in die dort aufliegenden Besucherlisten eintragen. Wegen der Rückfahrt zum Ausgangspunkt müssen wir Fahrgemeinschaften bilden. Nach Eingang der Anmeldungen werde ich diese zusammenstellen und kurzfristig mitteilen. Dies bedeutet, dass wir uns bereits frühzeitig an der Bauleitung treffen müssen.

Exklusiv-Führung durch die Ausstellung
"Friedrich Hechelmann. Meister des Lichts"

Dienstag, 11. Dezember 2012, 19.00 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2012

Phantastische Landschaften, unendliche Meeresweiten, geheimnisvolle Orte und Figuren, dazu eine unglaubliche Farbenvielfalt vom lichtesten Blau bis zum dunkelsten Grün und alle Schattierungen des Lichts bis zum strahlendsten Weiß – dies alles zeichnet die Malerei von Friedrich
Hechelmann aus. Der 1948 in Isny geborene und in Wien ausgebildete Künstler illustriert Bücher – vom Märchenbuch bis zur Bibel. Er schreibt Drehbücher zu Filmen und führt Regie, stattet Theater und Opern aus und malt Bilder in von ihm entwickelter Wasserfarbenmalerei in großem Format.
Immer wieder wurden Bilder von Friedrich Hechelmann in Ausstellungen gezeigt. Mit der Gründung der »Friedrich Hechelmann und Schloss Isny Kunst- und Kulturstiftung« 1999 und der Einrichtung einer Kunsthalle im Schloß in Isny entstand ein Ort, an dem die Werke des Künstlers dauerhaft präsent sind.
Nun können im Museum im Prediger in Schwäbisch Gmünd erstmals 21 Werke aus allen Schaffensphasen Friedrich Hechelmanns gezeigt werden, die vor allem in den Visionen von Landschaft und Meer seine Liebe zur Natur und besonders zu seinem Lebenselement Wasser spiegeln und in denen er sich als ein wahrer Meister des Lichts erweist.

 

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