Rückblick 2010

Schwäbisch Gmünd, 2012

Vom "Baustellenfest" im Museum über eine Kulturfahrt zur Ausstellung "Das Gold der Steppe – Fürstenschätze jenseits des Alexanderreichs" im Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, bis zur Exkursion auf den Gmünder Rechberg hatte das Jahr 2010 ein facettenreiches Porgramm im Gepäck. Hier unser Rückblick.

Gemeinsames "Baustellenfest“ im Museum im Prediger

Sonntag, 18. Juli 2010, 15 bis 18 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2010
Schwäbisch Gmünd, 2010

Museumsverein, Museum und Gmünder Tagespost laden in die derzeit im Umbau befindlichen Räume im 2. Stock des Predigers ein. Jugendliche nehmen die Räumlichkeiten in Beschlag - hierdurch soll deren Interesse für das Museum geweckt werden.

Jugendliche der GT-Jugendredaktion werden das künftige Museum erklären, führen durch die Baustelle. Mittels der Technik Pecha Kucha und nicht der oftmals langatmigen Powerpoint-Präsentation sollen Museumsgut erklärt sowie Künstler und deren Werke vorgestellt werden. Unter Einbindung von Kunstpädagogen werden aus Zeitungspapier Kleider sowie Skulpturen gefertigt und auf Zeitungspapier Portraits gemalt. Bernhard Hurm und Uwe Zellmer vom Melchinger Theater Lindenhof zeigen Auszüge aus ihren Programmen „Kenner trinken Württemberger“ und „Schiller, Klinsmann und mir“. Besucher können bei Ostalb Mail Portraits auf Briefmarken drucken lassen und schließlich gibt es noch eine Ballonfahrt zu gewinnen.

Die Heubacher Bäckerei Bühr bietet an diesem Tage Kaffee, Kuchen und speziell gebackene Baustellentörtchen. Die Heubacher Hirsch-Brauerei stellt Getränke zur Verfügung, die von den Mitgliedern des Museumsvereins ausgeschenkt werden. Die KSK unterstützt uns finanziell. Mit dem Erlös aus der Veranstaltung soll ein Gemälde aus dem Museumsfundus restauriert werden. 

Der Eintritt zum Baustellenfest ist frei.

“Barock – Gichtbühne – Gegenwartskunst und klassische Moderne“
Ganztägige Kulturfahrt nach Oberschwaben – Steinhausen, Bad Schussenried, Untermarchtal und Schloß Mochental

Samstag, 18. September 2010, 8.45 – 21.00 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2012

Wallfahrtskirche Steinhausen

Schwäbisch Gmünd, 2012

Schussenried Kloster Bibliothekssaal

Schwäbisch Gmünd, 2012

Schloss Mochental

Oberschwaben ist reich an Schönheiten aus allen Epochen; eindrucksvolle Architektur und Kunst sind hier verschwenderisch über die liebliche Landschaft gestreut – ein Paradies. Kloster Schussenried liegt im Herzen Oberschwabens. Wie im Fokus eines Brennglases sammeln sich hier die Eigenschaften, um deretwillen man immer wieder nach Oberschwaben kommen möchte: Reichtum an Geschichte, große Geste an barocken Bauten, stille Freundlichkeit der Gegend.
 
Mit der Großen Landesausstellung „Alte Klöster – Neue Herren“ hatte Kloster Schussenried mit seinem über 800 Jahre alten Sakralbau im Jahr 2003 einen starken Publikumserfolg und hat sich auch in den letzten Jahren als Ausstellungszentrum für Kunst in Oberschwaben etabliert. Vom Landesmuseum Württemberg wurde im Mai dieses Jahres das „Museum Kloster Schussenried, Verborgene Pracht – vom Leben hinter Klostermauern“ eingerichtet. Ein Grund, diese Klosteranlage sowie die innerhalb des Klostergeländes liegende Pfarrkirche St. Magnus mit seinen eindrucksvollen Deckenfresken und dem als „Hingucker“ zu bezeichnenden Chorgestühl einen Besuch abzustatten. Höhepunkt des Museumsrundgangs ist der Bibliothekssaal; ein Chorherr mit Flügeln ist Maskottchen und Schutzpatron zugleich: der legendäre Caspar Mohr, der Anfang des 17. Jahrhunderts das Fliegen ausprobieren wollte.
Das nur 6 km von Schussenried entfernt gelegene Steinhausen zieht mit seiner Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau“ alle, die für Barockkunst etwas übrig haben, schon von weitem in seinen Bann. So werden auch wir diesem nicht entkommen.
Das direkt an der B 311 auf Markung Untermarchtal gelegene Kalkofen-Museum ist eine Einrichtung des Schwäbischen Heimatbundes e.V. und wurde nach mehrjähriger Restaurierung im Jahr 1990 als Industriedenkmal und vollfunktionsfähiges „Technisches Museum“ für besondere Anlässe wieder in Betrieb genommen.
Das herrschaftliche Barockschloß Mochental war ehemals eine Propstei und gehörte zum Kloster Zwiefalten. Durch die Säkularisation fiel es an Württemberg, beherbergte im Laufe der Jahre verschiedene Einrichtungen des Landes und war u. a. auch Verwaltungssitz der französischen Militärregierung. Seit 1985 ist das herrschaftliche Barockschloß der Hauptsitz der Galerie Ewald Karl Schrade, die sich seit knapp vier Jahrzehnten der Gegenwartskunst und Klassischen Moderne widmet.

Führungen:
In allen Museen, die wir anfahren, werden wir durch Fachpersonal geführt. Im Schloß Mochental möchte uns Herr Schrade kurz sein Unternehmen vorstellen.

Leitung:
Günther Herb (Telefon 07162/27744)

Einkehr:
Mittagstisch im Chorherrenkeller im Kloster Schussenried (kleine Karte), Abendessen im Landgasthof „Rößle“ in Türkheim. Angesichts der langen Fahrt wird für unterwegs die Mitnahme eines kleinen Vespers empfohlen
Busabfahrt:
8.45 Uhr mit der Fa. Schuster an der Schwerzer-Halle (Parkplätze bei St. Katharina).

Rückkehr:
gegen 21.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag:
29 Euro, Nichtmitglieder 31 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre 15 Euro (Bezahlung im Bus). Der Beitrag umfasst Fahrtkosten, Eintritte und Führungen.

Anmeldung:
unbedingt bis 1.9.2010 erforderlich unter Telefon 07162/27744 bei Günther Herb wegen der im Bus verfügbaren Plätze.

Kulturfahrt in die Ausstellung
"Das Gold der Steppe – Fürstenschätze jenseits des Alexanderreichs"
im Museum Zeughaus C5 der Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim

Samstag, 24. April, 12:00 – 21:00 Uhr

Schwäbisch Gmünd, 2010



Die Schau "Das Gold der Steppe. Fürstenschätze jenseits des Alexanderreichs" zeigt einzigartige Hinterlassenschaften der Völker, die am Rand des Reichs von Alexander dem Großen lebten. Lange vor den Hunnen und Mongolen hielten sich im angrenzenden eurasischen Steppenraum Skythen und Sarmaten auf. Diese Steppenbewohner haben keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, dafür aber Artefakte ihrer hochentwickelten Kultur.
Mehr als 200 Exponate, Leihgaben der Staatlichen Eremitage St. Petersburg, der Historischen Museen in Kiew und Asow, geben faszinierende Einblicke in die Traditionen, den Reichtum und die Kunstfertigkeit dieser außerordentlichen Kulturen. Die Schau zeigt die bedeutendsten Ausgrabungsfunde der letzten Jahrzehnte. Diese wertvollen Objekte sind erstmalig in Deutschland ausgestellt.

Führung:
In 2 Gruppen zu je 25 Personen durch Archäologen und Fachpersonal.

Leitung:
Günther Herb, Telefon 07162 27744

Programm:
Im Anschluss an die Führung besteht Gelegenheit zur Besichtigung auf eigene Faust. Um 17:00 Uhr Rückfahrt in Mannheim.

Einkehr:
Abendessen in einem Landgasthof in Löwenstein.

Busabfahrt:
12:00 Uhr mit der Fa. Schuster an der Schwerzer-Halle (Parkplätze bei St. Katharina).

Rückkehr:
gegen 21:00 Uhr

Teilnehmerbeitrag:
27 Euro, Nichtmitglieder 29 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre 15 Euro (Bezahlung im Bus). Der Beitrag umfasst Fahrtkosten, Eintritt und Führung.

Anmeldung:
Unbedingt bis 20.04.2010 erforderlich unter Telefon 07162 27744 bei Günther Herb wegen der im Bus verfügbaren Plätze.

Nachmittag der Heimatgeschichte
„- der höchst gelegene Stadtteil: Rechberg -"

Samstag, 8. Mai, 14:00 bis ca. 16:30 Uhr

Wallfahrtskirche St. Maria Hohenrechberg

Der in 581 m Höhe zu Füßen des doppelköpfigen Berges liegende Gemeindebezirk Rechberg gilt als altes Zubehör der Burg Rechberg, die seit1179 im Besitz von staufischen Ministerialen war. Der Ursprungsbau der bereits vor 1179 auf dem „kleinen Rechberg" errichteten Burg wurde im 13. Jh. 1322 umgestaltet. Die Innenburg der zweiten Bauphase ist in bester Buckelquader-technik ausgeführt. Im 15. Jh. kam ein zweites Herrenhaus hinzu und wurde die Anlage zur Festung erweitert. Im Winter 1865 durch Blitzschlag und Brand zerstört zeigt sich die Ruine noch heute als eindrucksvolles Bauwerk, das ganzjährig gerne besucht wird. Auf dem Gipfel des Zeugenberges erhebt sich die 1688 erbaute Wallfahrtskirche St. Maria; der Turm stammt aus dem Jahre 1775. Das gotische auf Holz gemalte Gnadenbild „Schöne Maria" ist ein Werk aus der Zeit um 1450. Die bis Ende 1974 selbständige Gemeinde Rechberg wurde als letzter Stadtteil im Zuge der Gemeinde- und Kreisreform am 01.01.1975 nach Schwäbisch Gmünd eingegliedert.

Leitung:
Günther Herb, Telefon 07162 27744

Mitwirkende:
Frau Ortsvorsteherin Anna Zeller-Klein (aktuelle kommunalpolitische Themen), Pfarrer Klaus Stegmaier (Führung durch die Wallfahrtskirche St. Maria), N.N. (Führung durch die Burgruine Rechberg)

Teilnehmerbeitrag:
3 Euro für die Führung durch die Burgruine. Für die Führung durch die Wallfahrtskirche wird eine Spende erbeten.

Treffpunkt:
Parkplatz an der Gemeindehalle unterhalb des Fahrwegs zur Burgruine.

Einkehr: Ab 17:00 Uhr sind Plätze im „Roten Löwen" in Hinterweiler reserviert.

 

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